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Darmstadt / Südhessen

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Startseite > Wilde Tiere hautnah erleben

Zoos in unserer Region

Wilde Tiere hautnah erleben

Ein Beitrag von Anke Breitmaier

Viele Zoos haben auch sonst viel zu bieten – neben Spielplätzen und Picknickzonen gibt es spannende Führungen und Events rund um Löwe, Elefant und Erdmännchen. Das macht der ganzen Familie Spaß. Hier sind Ideen für Zoobesuche in unserer Region.

Vivarium Darmstadt

Lautstarke Affen, farbenprächtige Vögel, tropische Fische und exotische Reptilien haben in naturnah gestalteten Gehegen, Terrarien und Aquarien ihr Zuhause. Auf fünf Hektar Fläche leben im Darmstädter Vivarium 2.000 exotische und einheimische Tiere in 200 Arten.

Tierhäuser, wie die Aquarien- und Terrarienhalle, das Tropen-, Schopfmakaken- und Binturong-Zwergotterhaus lassen selbst im Winter tropische Tiererlebnisse zu. Die Zooschule bietet die Möglichkeit, viel Wissenswertes über die Tiere zu erfahren. Im außerschulischen Lernort „Zoo Vivarium Darmstadt“ erleben die kleinen Gäste Biologie-Unterricht mit allen Sinnen – Sehen, Hören, Riechen und Berühren.

Bemerkenswerte Zuchterfolge haben den Zoo aus Südhessen überregional bekannt gemacht. So gelangen die Welterstzucht der Krokodilschwanz-Höckerechse und die Zoo-Welterstzucht des Kleinen Vasapapageien in Darmstadt. Tieren noch näher kommen können Kinder in der begehbaren Känguru-Anlage und im Streichelzoo mit Afrikanischen Zwergziegen.

Schöne Extras

Direkt vor dem Zoogelände ist das Café Eulenpick mit einem kleinen angeschlossenen Biergarten, den man täglich ab 10 Uhr besuchen kann.

Was man noch machen kann

Tiere aus der Nähe richtig gut fotografieren, das können Kinder in Foto-Workshops von professionellen Fotografen lernen. Dazu gehen die Gruppen teilweise auch in die Tiergehege. Die Workshops finden zweimal im Monat statt. Nähere Infos gibt es im Zooshop, Gutscheine gibt es ab 99 Euro (für vier Kinder und vier Stunden).

Der Zoo-Jugendclub für Kids von 10 bis 14 Jahren trifft sich jeweils am ersten Montag des Monats um 14:30 Uhr für zwei bis drei Stunden zu unterschiedlichsten Aktionen, wie Nistkasten-Bauen oder für Tierbeschäftigung basteln.

Das kostet der Besuch

Erwachsene 9,50 Euro (ermäßigt 4,50 Euro)
Kinder/Jugendliche von 3 bis 18 Jahre 8 Euro
Familienkarte (1 Erwachsener mit 1 bis 4 Kindern/Jugendlichen) 22 Euro.

Dann ist er geöffnet

365 Tage im Jahr geöffnet
April bis September 9 bis 19 Uhr

Hier ist er

Zoo Vivarium | Schnampelweg 5 | Darmstadt | Tel.: 06151 / 13 46 900
www.zoo-vivarium.de

Zoo Heidelberg

Der Zoo Heidelberg ist ein wunderbarer Ort, um exotische Tiere hautnah zu erleben. Von majestätischen Asiatischen Elefanten über verspielte Erdmännchen bis hin zu imposanten Flachlandgorillas – hier gibt es mehr als 150 Tierarten zu entdecken. Einmal im Jahr, am Jahresende, wird genau durchgezählt: Im Dezember 2023 lebten im Zoo Heidelberg genau 2.157 Tiere in 151 Arten. Diese beeindruckende Vielfalt umfasst 468 Säugetiere in 48 Arten, 425 Vögel in 74 Arten, 60 Reptilien in vier Arten, 18 Amphibien in vier Arten und weitere Insekten und Fische.

Der Zoo ist in fünf Bereiche unterteilt: in das Affenrevier, das Raubtierrevier, den Bauernhof mit Streichelrevier, das Vogelrevier und das Elefanten- und Afrikarevier. Bei einer Safari durch den Zoo kann man die verschiedenen Lebensräume erkunden. Aktionstage und Veranstaltungen sorgen das ganze Jahr über für Abwechslung. Und die Zoo-Akademie bietet Workshops, Ferienprogramme und Rundgänge für verschiedene Altersgruppen an.

Was man noch machen kann

An vielen Plätzen auf dem Gelände können sich kleine Zoobesucher auf Klettertürmen, Rutschen oder Schaukeln nach Herzenslust austoben. Bei heißen Temperaturen sorgen der Wasserspielplatz am Raubtierhaus und ein Brunnen für Abkühlung. Ein besonderes Highlight ist das Spielschiff „Arche Noah“ auf dem großen Spielplatz beim Zoo-Ausgang. Im Schiffsrumpf gibt es ein Labyrinth aus Gängen und Wegen, das es zu entdecken gilt. Beliebt ist auch die Elefantenwaage, auf der gleich mehrere Kinder ihr Gesamtgewicht kontrollieren können.

Schöne Extras

Per Bollerwagen kann man mit Kindern die rund 10,2 Hektar große Anlage am Neckar erkunden – gegen eine Leihgebühr von 3,50 Euro und einen Pfand bekommt man einen Bollerwagen an der Kassen. Falls es noch einen gibt, denn die Nachfrage ist groß. Reservieren kann man leider keinen, aber man kann seinen eigenen Bollerwagen mitnehmen.

Das kostet der Besuch

Erwachsene 16 Euro (ermäßigt 13 Euro)
Kinder/Jugendliche von 3 bis 18 Jahre 8 Euro
Familien-Kleingruppenkarte A
(1 Erwachsener mit max. 4 Kindern/Jugendlichen) 28 Euro
Familien-Kleingruppenkarte B
(2 Erwachsene mit max. 4 Kindern/Jugendlichen) 43 Euro

Der Artenschutz-Euro

Der Artenschutz-Euro ist ein freiwilliger Beitrag, der im Zoo-Eintrittspreisschon enthalten ist. Jeder Artenschutz-Euro fließt direkt in die Artenschutzprojekte des Zoos. Wer den freiwilligen Beitrag nicht leisten möchte, kann dies einfach an der Kasse sagen, dann wird er nicht berechnet.

Dann ist er geöffnet

365 Tage im Jahr geöffnet
April bis September 9 bis 19 Uhr

Hier ist er

Zoo Heidelberg | Tiergartenstr. 3
Heidelberg | Tel.: 06221 / 58 45000
www.zoo-heidelberg.de

Waldzoo Offenbach

Schon seit 1965 gibt es den Waldzoo Offenbach. In diesem Streichelzoo leben rund 200 Tiere, darunter vor allem Haustiere. Doch auch einige Exoten wie Kängurus, Schildkröten, Papageien, Nymphensittiche und Kakadus haben hier ihr Zuhause gefunden. Der Waldzoo bietet direkten Kontakt zu den Tieren – man kann Futtereimer kaufen und die Tiere füttern, um sie ganz hautnah zu beobachten.

Was man noch machen kann

Wer den Waldzoo unterstützen möchte, kann eine Patenschaft für eines der Tiere übernehmen. Die kostet 120 Euro im Jahr. Paten haben freien Eintritt.

Schöne Extras

Auf den unbefestigten Wegen im Zoo laufen Ziegen frei herum. Sie und andere Tiere dürfen gefüttert werden, am Eingang kann man für 50 Cent spezielles Tierfutter dafür kaufen. Und für 2 Euro können die Kinder auf den Shetlandponys sogar ein paar Runden reiten.

Das kostet der Besuch

Erwachsene 3 Euro | Kinder/Jugendliche 2,50 Euro

Dann ist er geöffnet

Im Sommer mittwochs bis sonntags von 10 bis 18 Uhr

Hier ist er

Waldstraße 275 | Offenbach am Main
Tel.: 069 / 852520
www.waldzoo-offenbach.de

Wildpark Alte Fasanerie Hanau

Die Alte Fasanerie im Hanauer Stadtteil Klein-Auheim ist einer der größten und beliebtesten Wildparks im Rhein-Main-Gebiet. Das Gelände geht auf eine 1705 geschaffene Fasanerie zurück und ist als natürlicher Lebensraum für die Tierarten gestaltet. Auf mehr als 100 Hektar tummeln sich rund 40 mittel- und nordeuropäische Tierarten mit mehr als 350 Exemplaren. Hier kann man eine vielfältige Tierwelt erleben, darunter Wölfe, Elche, Luchse, Wildschweine, Wisente, Rotwild, Damwild, Sika-Hirsch, Mufflon, Marder, Uhus, Schnee-Eulen, Füchse, Wildkatzen und Dachse.

Was man noch machen kann

Der Wildpark bietet 15 Kilometer Wanderwege, eine Greifvogelflugschau, einen Haustiergarten und einen Waldseilpark zum Klettern. Außerdem ist das integrierte Hessische Forstmuseum einen Besuch wert.

Schöne Extras

Im Eintrittspreis inbegriffen ist die Greifvogelflugschau. Hier können Kinder majestätische Greifvögel in Aktion erleben, wenn sie durch die Lüfte fliegen und ihre beeindruckenden Flugkünste zeigen. Die Falkner präsentieren verschiedene Arten von Greifvögeln, darunter Adler, Falken und Eulen.

Das kostet der Besuch

Erwachsene 8 Euro | Kinder (3 bis 17 Jahre) 4 Euro

Dann ist er geöffnet

März bis September
täglich von 9 bis 18 Uhr.

Hier ist er

Fasaneriestraße 106 | Hanau
Tel.: 06181 / 61833010
www.hessen-forst.de

Opel-Zoo

Hier leben rund 1.700 Tiere aus über 200 Tierarten, darunter die einzigen Elefanten Hessens, Giraffen, Zebras, Erdmänn¬chen, Rote Pandas, Geparde, Brillen¬pinguine und viele mehr. In den weitläufigen, naturnah gestalteten Anlagen werden sie in sozialen Verbänden und möglichst ohne sichtbare Grenzen zwischen Mensch und Tier gezeigt. So ermöglicht das landschaftlich abwechslungsreiche Zoogelände ungehinderte Einblicke in die Gehege, wie sie sonst nur bei Freilandbeobachtungen möglich sind. Viele der gezeigten Arten sind in ihrem natürlichen Bestand gefährdet.

Viele Tiere leben in Freigehegen, die ihrer natürlichen Umgebung nachempfunden sind. Die Wege im Opel-Zoo sind teilweise etwas steil, allerdings sehr weitläufig und daher mit dem Kinderwagen gut zu bewältigen.

Was man noch machen kann

Die Tierpfleger-Gespräche im Opel-Zoo sind ein neues Angebot für Zoobesucher. Während der Saison finden sie täglich bei verschiedenen Tierarten statt. Die Tierpfleger stellen ihre Tiere vor und kommentieren Schaufütterungen. Außerdem erläutern sie, wie Tiertrainings durchgeführt werden. Die Treffpunkte sind im Zoogelände gekennzeichnet, die Teilnahme ist ohne Anmeldung und zusätzliche Kosten möglich.

Schöne Extras

Im Streichelzoo kann man schwarze Afrikanische Zwergziegen, Rhönschafe, Esel und Minischweine ganz aus der Nähe anschauen, ihnen über das Fell streicheln und sie füttern. Im Hessischen Bauernhof oberhalb des Streichelzoos sind die Ponyställe, die Schau-Futterküche, das Bruthaus, die Hühnergehege und die Stallungen der Belgischen Riesen untergebracht.

Das kostet der Besuch

Erwachsene 17 Euro | Kinder von 3 bis 14 Jahre 9,50 Euro

Dann ist er geöffnet

365 Tage im Jahr geöffnet
Sommerzeit 9 bis 18 Uhr
Juni, Juli & August 9 bis 19 Uhr

Hier ist er

Am Opel-Zoo 3 | Kronberg im Taunus
Tel.: 06173 / 325903-0
www.opel-zoo.de

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