istockphoto

Kindergeburtstage

Wie schön, dass Du geboren bist!

Ein Beitrag von Thea Wittmann

Damit euch ein wetterbedingter Reinfall nicht den Kindergeburtstag vermiest: Unsere Tipps für Schatzsuchen, drinnen wie draußen.

Spiele für drinnen

Schätze in der Wohnung +++ Kinderkrimi für schlaue Detektive +++ Suchbilder +++ „Schokoladeessen“ – ein Klassiker +++ Schoko-Variante für kleine Piraten +++ Stopp-Tanz +++ Luftballon-Volleyball +++

Spiele für draußen

Schnitzeljagd im Freien +++ Feuer, Wasser, Luft +++ Konnektor +++ Suchbilder – Qutdoor +++

fratz-Gewinnspiel

Gemeinsam mit FruchtBar verlost fratz drei exklusive Party-Sets. Weitere Infos zur Fruchtbar unter www.fruchtbarewelt.de

Schätze in der Wohnung

Schnitzeljagd in den eigenen vier Wänden? Das geht! Zuerst müsst ihr festlegen, welche Zimmer tabu sind und in welchen die Schnitzel versteckt werden sollen: Das elterliche Schlafzimmer und das Arbeitszimmer bleiben geschlossen. Aber ihr könnt die Schnitzel im Bett des Geburtstagskindes, in der Küche, im Wohnzimmer, Flur und im Badezimmer gut verstecken. Zum Beispiel in der Waschmaschine. Unter einem Schuh. Im Bücherregal. Reicht die Wohnung nicht aus, dann bezieht das Treppenhaus, den Keller oder Balkon mit ein. Auf jedem Zettel steht ein kleines Rätsel und ein Hinweis auf den nächsten Fundort. Die Aufgaben müssen alle gemeinsam lösen.

Für Kinder ab vier eignen sich Puzzlestücke. Erst finden, dann gemeinsam zusammensetzen. Auch für die ganz Kleinen gibt’s Alternativen: Eine Torte aus 12 Schaumstoff-Stücken, die sich zusammensetzen lassen, oder eine Raupe mit mehreren Teilen, die sich aneinanderkletten lassen. Geschafft? Dann gibt’s zur Belohnung den Schatz.

Kinderkrimi für schlaue Detektive

Der kleine Hund von Nachbar Krause ist verschwunden. Hat er sich verlaufen? Wurde er vielleicht sogar entführt? Denk dir eine Geschichte aus, die die kleinen Detektive auf den Plan ruft. Die müssen Hinweise sammeln und den Fall rekonstruieren:

Wo wurde der Hund zuletzt gesehen? War jemand in der Nähe? Vielleicht lässt sich ein Nachbar für eine Zeugenaussage breitschlagen? Dann geht’s auf Spurensuche. Könnte der Fleck auf dem Badewannenrand nicht vielleicht eine Tatze sein? Du kannst Indizien wie Hundehaare, Halsband, Lieblingsspielzeug verteilen. Zu guter Letzt wird das Stofftier in einer spektakulären Rettungsaktion aus seinem Versteck befreit.

Suchbilder

Such dir besondere Details in deiner Wohnung und fotografiere sie. Ein Bild, eine Vase, die Kaffeemaschine. Oder such dir verschiedene Muster aus: Bettdecke, Sessel, Vorhang. Die Kinder müssen von Station zu Station gehen und das entsprechende Objekt finden. Dort versteckst du ein kleines Rätsel. Das kann eine Scherzfrage, Knobel- oder Rechenaufgabe sein. Die Lösung schreiben die Kinder auf ein Blatt. Dann gibt’s den nächsten Suchauftrag per Foto, und so weiter. Alle Motive gefunden? Dann ist der Schatz nicht mehr weit. Und wo der versteckt ist, sehen die Kids auf dem letzten Bild.

„Schokoladeessen“ – ein Klassiker

Alle Kinder würfeln reihum. Wer eine sechs würfelt, muss ein paar Handschuhe, Mütze und Schal anziehen. Erst dann darf er eine in mehrere Lagen Zeitungspapier eingepackte und mit Paketschnur verschnürte Tafel Schokolade mit Messer und Gabel aus ihrer Hülle befreien und versuchen, ein Stück davon zu naschen. Soweit kommt es aber meist nicht, denn bevor die Schokolade endlich freigelegt ist, hat bestimmt der oder die nächste eine Sechs gewürfelt und man muss alles wieder ablegen und das Besteck weiterreichen.

Schoko-Variante für kleine Piraten

Fülle eine große Wäschewanne oder ein kleines Planschbecken mit Füllmaterial: Zeitungsschnipsel, Socken, Stoffreste. Versteck darin Bonbons oder andere klitzekleine Kleinigkeiten. Die Kinder dürfen würfeln. Bei einer Sechs fängt der Glückspilz an zu graben und zu tasten. Aber vorher muss er oder sie sich erst mit Piratenhut und Augenklappe ausstaffieren. Die anderen Kinder würfeln schnell weiter. Wenn das nächste Kind eine Sechs würfelt, muss der Pirat seine Ausrüstung an den nächsten weitergeben und aufhören zu graben. Das Spiel läuft weiter, bis alle Schätze gehoben sind.

Stopp-Tanz

Dieses Spiel ist simpel, aber immer ein Hit: Dreh die Musik an. Der Tanz ist eröffnet! Alle dürfen hopsen, tanzen und ihre coolen Moves zeigen. Sobald die Musik stoppt, müssen alle in ihrer Bewegung einfrieren. Wer noch zuckt, fliegt raus. Wer am längsten stehen bleibt, gewinnt.

Luftballon-Volleyball

Schickt einen oder mehrere Luftballons in die Luft. Keiner darf auf den Boden fallen, alle müssen die Ballons mit der Hand immer wieder in die Luft schlagen. Größere Kinder können das Spiel auch mit „Schläger“ spielen, zum Beispiel mit Fliegenklatsche oder zusammengerollter Zeitung. Das lässt sich übrigens auch prima draußen spielen!

Gewinnspiel

Gemeinsam mit FruchtBar verlosen wir drei exklusive Party-Sets.  Die gibt es nur bei uns – sie sind so nicht zu kaufen!
Und das ist drin:

  • Ein FruchtBar Geburtstags Kit für einen tierisch starken Geburtstag – mit Einladungskarten, Gästebuch, Stickerbögen, Tiermasken zum Ausschneiden sowie 1 x Wunderbunt Kinder Nagelfarbe und 2 x Wunderbunt Kinder Haut Tattoos.
  • Bio Riegel Box – der perfekte Snack für zwischendurch; fruchtig-leckere Bio-Riegel und Bio-Hafer-Happen.
  • FruchtBar Pausenfreund Bio-Eiszauber – neu und limitiert; leckeres Fruchtpüree zum Einfrieren in den Sorten Mango und Kirsch-Banane; natürlich ohne zugesetzten Zucker.

Einfach eine Mail an win@fratz-magazin.de schreiben mit dem Betreff FruchtBar, dazu bitte die vollständigen Kontaktdaten und den Geburstagsdatum des

Geburtstagskindes angeben. Einsendeschluss ist der 15. November 2025, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Viel Glück!

Schnitzeljagd im Freien

Zugegeben: Eine Schnitzeljagd im Freien erfordert etwas Aufwand. Schließlich müssen die Aufgaben versteckt, der Schatz vergraben werden. Dafür ist sie aber ein großer Spaß und hält alle für eine ganze Weile auf Trab. Am besten eignet sich dafür ein Park oder ein Gelände, wo die Kinder sich nicht um Verkehr scheren müssen.

Tool-Tour: Suchen, schrauben, schneiden

Bevor die Jagd beginnt, verlost oder verteilt ihr verschiedene Utensilien – je nach Alter der Kinder müsst ihr bei spitzen Gegenständen oder mit Streichhölzern vorsichtig sein. Die Tools brauchen die Kids für die späteren Aufgaben, und das könnten die Werkzeuge sein:

Spitzer Stock, Schraubenzieher, Schnur mit Magnet dran, Becher, Schere/Taschenmesser, Taschenlampe, Streichhölzer, Pinzette.

Alle Aufgaben sind so gestrickt, dass jeweils eins der Werkzeuge und Utensilien genau dafür geeignet ist. Loslegen könnt ihr mit: „Sucht nach einem roten Luftballon und bringt ihn zum Platzen.“ Diesen ersten Hinweis gibt’s in die Hand. Den nächsten finden die Kinder, sobald die Aufgabe gelöst ist. Je nach Schwierigkeitsgrad könnt ihr näher bestimmen, wo die nächste Station wartet oder eher offen lassen, wo das sein könnte. Oder ihr markiert die Stelle mit Kreide, damit die Schatzsucher:innen vor lauter Suchen nicht die Lust verlieren.

Ein spitzer, langer Stock kann den Luftballon zerstechen, der oben im Baum hängt.

Für den Brief, der mit Kabelbinder an den Zaun geknüpft ist, braucht man eine scharfe Schere oder ein Taschenmesser.

Unter einem losen Stein liegt ein Zettel mit Geheimschrift, mit einem „invisible Pen“ geschrieben. Wenn man den Zettel anleuchtet, wird die Schrift sichtbar.

Zwischen alten Treppenstufen oder in einer Mauer gibt es immer dicke Ritzen. Da lässt sich ein Zettel hineinstecken. Raus kriegt man den allerdings nur mit einer langen Pinzette.

Mit dem Magneten lassen sich Döschen aus einer Grube oder einem Lichtschacht herausangeln, mit dem Schraubenzieher Platten oder Holzstücke losschrauben, um dahinter die nächste Botschaft zu finden. Bei Sonnenschein könnt ihr eine kleine Wasser-Schöpf-Aktion einbauen:

Sind alle Aufgaben erfüllt, dann wartet das Finale auf die Schnitzeljäger:innen: Vergrabt ein langes schmales Gefäß oder ein Rohr im Boden, sodass nur die Öffnung herausschaut. Es muss so schmal sein, dass selbst Kinder nicht mit der Hand hineinfassen können. Bindet den Schlüssel zur Schatztruhe an ein Stück Korken. Jetzt müssen die Kids so lange Wasser in das Rohr schöpfen, bis der Korken nach oben schwimmt. Schlüssel schnappen – Schatzkiste öffnen!

Feuer, Wasser, Luft

Je mehr Mitspieler, desto besser: Ein Kind gibt die Kommandos. Bei „Feuer“ müssen alle anderen in eine Ecke rennen, bei „Wasser“ irgendwo hoch steigen oder klettern, damit die Füße den Boden nicht berühren. Beim Kommando „Luft“ müssen sich alle Kinder flach auf den Boden legen. Das Kind, das als letztes das Kommando ausführt, scheidet aus. Wer am Schluss übrig bleibt, wird neuer Spielleiter.

Konnektor

Versteckspiel mit Countdown: Ein Kind, der „Konnektor“, steht in der Mitte, alle anderen berühren es. Der Konnektor schließt die Augen und zählt von 10 abwärts. Jetzt müssen sich alle schnell ein gutes Versteck suchen, sodass nichts von ihnen zu sehen ist. Denn der Sucher oder die Sucherin darf sich nicht von der Stelle rühren. Niemand zu sehen? Dann beginnt eine neue Runde, diesmal wird von neun abwärts gezählt. Alle müssen schnell aus ihrem Versteck kommen, den Konnektor berühren und sich wieder verstecken. Sie Aber nicht zweimal hintereinander dasselbe Versteck aussuchen! Je kleiner die Startzahl, desto schwerer wird’s. Wer am längsten unentdeckt bleibt, wird neuer Konnektor.

Dos & Don’ts Kleinkindgeburtstage

  • Alter des Kindes = Anzahl der Gäste
  • Genug Zeit für freies Spiel und Toben einräumen
  • Auf Mitgebsel verzichten oder sinnvoll einbetten (z.B. Schatzsuche oder Bastelprodukt)
  • Je einfacher die Spiele desto besser, wie z.B. Reise nach Jerusalem, Topfschlagen
  • Kind selbst einladen lassen
  • Dauer der Feier fest vorgeben, zwei bis drei Stunden reichen völlig
  • Geschenketipps geben oder für etwas Größeres zusammenlegen lassen
  •  Süßes nicht unbeaufsichtigt in Reichweite der Kinder stehen lassen
  • Nicht zu viel Programm, nicht überfrachten
  • Übersichtliches Buffet anbieten: ein Kuchen reicht meist völlig.
  • Kinder nicht zu aufgeputscht übergeben. Besser: gemeinsamen Abschluss finden!

Suchbilder – Qutdoor

Den Radius für das Suchbilderspiel kann man erweitern. Macht Fotos von schönen Ecken in der Stadt oder im Park, zum Beispiel Graffitis. Schöne Haustüren. Kunst und Kitsch. Jag‘ die Meute kreuz und quer durchs Viertel. An jedem Fundort wartet schon das nächste Objekt, das es zu suchen gilt. Der Vorteil: Wenn die Kids alt genug sind, können sie auf eigene Faust losziehen und die Foto-Rallye alleine meistern. Am besten geht das im Park, weil da kein Auto in die Quere kommt. Je nachdem wie schwer du die Suche gestalten willst, fotografierst du nur ein markantes Detail, zum Beispiel eine Figur eines Brunnens oder Denkmals oder ein Stuckröschen an der Hauswand.